Wofür Bulk-Aktionen gedacht sind
Sobald du mehr als nur ein paar geplante Scans verwaltest, wird Einzelpflege schnell mühsam. Bulk-Aktionen helfen dir dabei, größere Bestände zügig und kontrolliert zu pflegen.
Das ist besonders nützlich nach:
- einem Sitemap-Import
- einem Relaunch mit vielen neuen Seiten
- einer Alert-Strategie-Änderung
- einer Bereinigung von Altbeständen
Welche Bulk-Aktionen es gibt
Je nach aktueller Produktversion kannst du mehrere Ziele gleichzeitig:
- aktivieren
- deaktivieren
- löschen
- Mail bei kritischen Alerts ein- oder ausschalten
- Mail bei Warnungen ein- oder ausschalten
- Webhook bei Warnungen ein- oder ausschalten
Die wichtigsten operativen Aktionen sind damit direkt auf der Seite Geplante Scans verfügbar.
So nutzt du Bulk-Aktionen sinnvoll
Der typische Ablauf ist:
- passende Ziele auswählen
- bei Bedarf alle Einträge der aktuellen Seite markieren
- gewünschte Aktion auswählen
- Änderung gesammelt anwenden
Das spart Zeit und reduziert Fehler, wenn mehrere Einträge denselben Zustand bekommen sollen.
Gute Einsatzfälle
Nach einem Sitemap-Import
Du importierst viele URLs, willst aber nicht für alle sofort Warnungen oder Webhooks aktivieren. Dann ist es sinnvoll, zunächst nur zu aktivieren und den Rest später gesammelt nachzuziehen.
Vor einem Relaunch
Wenn ein Projekt vorübergehend bewusst instabil ist, kannst du bestimmte Bereiche gesammelt deaktivieren oder Benachrichtigungen entschärfen.
Bei Team-Übergaben
Wenn sich der gewünschte Versandweg ändert, lassen sich Mail- oder Warning-Einstellungen für mehrere Ziele zusammen anpassen.
Worauf du achten solltest
- Bulk-Aktionen wirken nur auf die aktuell ausgewählten Ziele
- bestehende Limits und Planregeln gelten weiterhin
- Webhooks lassen sich nur sinnvoll aktivieren, wenn im Profil eine Webhook-URL hinterlegt ist
- gelöschte Ziele sind nicht einfach ein Ansichtstrick, sondern wirklich entfernt
Praktischer Tipp
Nutze Bulk-Aktionen am besten nach einer sinnvollen Auswahl, nicht blind auf alles. Für sauberes Monitoring lohnt es sich fast immer, zuerst Kernseiten und wichtige Landingpages getrennt von weniger relevanten Unterseiten zu behandeln.